Italien investiert 300 Millionen Euro in Wasserstoffzüge und die Infrastruktur für grünen Wasserstoff.

Das italienische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr wird 300 Millionen Euro (328,5 Millionen US-Dollar) aus dem italienischen Konjunkturprogramm nach der Pandemie bereitstellen, um einen neuen Plan zur Ersetzung von Dieselzügen durch Wasserstoffzüge in den sechs Regionen Italiens zu fördern.

Lediglich 24 Millionen Euro davon fließen in den Kauf neuer Wasserstofffahrzeuge in Apulien. Die verbleibenden 276 Millionen Euro werden für Investitionen in die Produktion, Speicherung, den Transport und die Hydrierung von grünem Wasserstoff in sechs Regionen verwendet: Lombardei im Norden; Kampanien, Kalabrien und Apulien im Süden; sowie Sizilien und Sardinien.

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Die Linie Brescia-Iseo-Edolo in der Lombardei (9721Millionen Euro)

Die Circummetnea-Linie um den Ätna auf Sizilien (1542)Millionen Euro)

Die Piedimonte-Linie von Napoli (Kampanien) (2907Millionen Euro)

Die Linie Cosenza-Catanzaro in Kalabrien (4512Millionen Euro)

Drei regionale Linien in Apulien: Lecce-Gallipoli, Novoli-Gagliano und Casarano-Gallipoli (1340).Millionen Euro)

Die Macomer-Nuoro-Linie auf Sardinien (3030Millionen Euro)

Die Linie Sassari-Alghero auf Sardinien (3009Millionen Euro)

Das Projekt Monserrato-Isili auf Sardinien erhält 10 % der Fördermittel im Voraus (innerhalb von 30 Tagen). Die restlichen 70 % werden je nach Projektfortschritt (unter Aufsicht des italienischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr) freigegeben. Weitere 10 % werden nach der Abnahme durch die Feuerwehr ausgezahlt. Die verbleibenden 10 % werden nach Projektabschluss überwiesen.

Die Eisenbahnunternehmen haben bis zum 30. Juni dieses Jahres Zeit, eine rechtsverbindliche Vereinbarung zur Durchführung der jeweiligen Projekte zu unterzeichnen. 50 Prozent der Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2025 abgeschlossen sein, das Projekt soll bis zum 30. Juni 2026 vollständig abgeschlossen sein.

Zusätzlich zu den neuen Geldern kündigte Italien kürzlich an, 450 Millionen Euro in die Produktion von grünem Wasserstoff in stillgelegten Industriegebieten und mehr als 100 Millionen Euro in 36 neue Wasserstofftankstellen zu investieren.

Mehrere Länder, darunter Indien, Frankreich und Deutschland, investieren in wasserstoffbetriebene Züge. Eine aktuelle Studie im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ergab jedoch, dass rein elektrische Züge im Betrieb etwa 80 Prozent günstiger sind als wasserstoffbetriebene Lokomotiven.


Veröffentlichungsdatum: 10. April 2023
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