Siliciumcarbid ist auch als Goldstahlsand oder feuerfester Sand bekannt. Es wird aus Quarzsand, Petrolkoks (oder Steinkohlenkoks), Holzspänen (für die Herstellung von grünem Siliciumcarbid muss Salz zugesetzt werden) und anderen Rohstoffen im Widerstandsofen durch Hochtemperaturschmelzen hergestellt. Unsere industrielle Siliciumcarbidproduktion umfasst derzeit schwarzes und grünes Siliciumcarbid. Beide weisen eine hexagonale Kristallstruktur, eine Dichte von 3,20 bis 3,25 g/cm³ und eine Mikrohärte von 2840 bis 3320 kg/mm² auf.
Die 5 wichtigsten Anwendungsgebiete von Siliciumcarbid
1. Anwendung der Nichteisenmetall-Schmelzindustrie
Siliziumkarbid wird aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit, hohen Festigkeit, guten Wärmeleitfähigkeit und Schlagfestigkeit als Material für indirekte Hochtemperaturheizungen eingesetzt, beispielsweise in Feststoff-Destillationsöfen, Destillationsofenböden, Aluminium-Elektrolyseuren, Kupferschmelzofen-Auskleidungen, Zinkpulverofen-Lichtbogenplatten, Thermoelement-Schutzrohren usw.
2. Anwendungen in der Stahlindustrie
Die Korrosionsbeständigkeit von Siliziumkarbid wird genutzt. Es ist beständig gegen Temperaturschocks und Verschleiß. Dank seiner guten Wärmeleitfähigkeit wird es zur Auskleidung großer Hochöfen eingesetzt, um deren Lebensdauer zu verlängern.
3. Anwendung der Metallurgie und der Mineralverarbeitungsindustrie
Siliziumkarbid ist nach Diamant das zweithärteste Material und zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus. Es eignet sich ideal als Auskleidung für Rohrleitungen, Laufräder, Pumpenkammern, Zyklone und Erzförderer und ist in seiner Verschleißfestigkeit mit Gusseisen vergleichbar. Siliziumkarbid hat eine 5- bis 20-fache Lebensdauer und ist auch ein ideales Material für Start- und Landebahnen in der Luftfahrt.
4. Anwendungen in der Baukeramikindustrie, insbesondere in der Schleifscheibenindustrie
Aufgrund seiner Wärmeleitfähigkeit, Wärmestrahlung und hohen Wärmebeständigkeit eignet es sich zur Herstellung von Blechöfen. Dadurch kann nicht nur die Ofenkapazität reduziert, sondern auch die Ofenleistung und Produktqualität verbessert, der Produktionszyklus verkürzt und das Material für das Brennen und Sintern von Keramikglasuren ideal indirekt eingesetzt werden.
5. Energiesparanwendungen
Dank guter Wärmeleitfähigkeit und thermischer Stabilität reduziert das Material als Wärmetauscher den Brennstoffverbrauch um 20 %, spart 35 % Brennstoff und steigert die Produktivität um 20–30 %. Insbesondere in der Aufbereitungsanlage mit angeschlossener Abflussleitung ist die Verschleißfestigkeit 6–7 Mal höher als bei herkömmlichen verschleißfesten Materialien.
Veröffentlichungsdatum: 23. August 2022